Zukunft wird nicht geschenkt, sondern gestaltet

Wir lernen, und den Erfolg des Lernens sehen wir daran wie wir benotet werden. Und gute Noten gibt es wann? Richtig, dann wenn wir möglichst exakt wiederholen was der Lehrer vorgekaut hat, oder der Arbeitgeber von uns erwartet. Weicht man davon ab, dann ist man ein Spinner, ein Freak und Außenseiter und tickt doch sowieso nicht ganz richtig im Oberstübchen.

Wir lernen, ja, besonders alles blind und glaubend nachzuplappern. Eigenes Denken lernen? Die gelernten Dinge miteinander zu verbinden und so auf Neue Sachen zu stoßen? Das ist nicht noch nie besonders up to Date gewesen. Wenn es dann trotzdem einmal jemand wagte, dann wurde er entweder als Genie gelobt, oder als Ketzer gebrandmarkt.

Die Leute die sich oft als Lehrer betrachten sind im Grunde arme Würstchen – hohle Lexikas die wiedergeben was andere irgendwann einmal entdeckt haben, die aber nicht wirklich einen Mehrwert haben. Sie plappern und plappern und plappern, ohne selbst Versuche zu machen. Naja, eigentlich ist das ja nicht schlimm. Wirklich schlimm ist es wenn man die Dinge schluckt und stillschweigend akzeptiert.

Würden es alle Menschen so machen, stünden wir noch dort wo wir Ende des Neunzehnten Jahrhunderts einmal waren. Denn auch damals glaubten viele dass alles erforscht sei, und es nichts Neues zu entdecken gäbe. Leute und Autoren wie Erich von Däniken, Johannes Buttlar, van Hellsing und wie sie nicht alle heissen, mögen irren. Es mag stellenweise schlecht recherchiert sein und es mag teilweise abstrus klingen, aber sie bringen Fantasie und neue Ideen in die Sache. Sie regen mit ihrer Arbeit dazu an weiter zu machen und die bekannten Grenzen aufzuweiten und Neues zu entdecken…

Ich denke in Bildern. Nicht in Formeln. Sehe Möglichkeiten, und die einzige Grenze die ich akzeptiere ist nicht die fiktive Zahl im Kopf, sondern die Mauer vor der ich stehe!

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Randnotizen

Man sagt die Zukunft wird und geschenkt. Aber dem ist nicht so. Wir schaffen sie – mit Gedanken, mit Taten und letztlich mit unseren Handlungen. Ansonsten könnte heute jeder die Füße hochlegen und in den Tag hineinleben…

— Ingo Jäckels
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