Zukunft wird nicht geschenkt, sondern gestaltet

Irgendwo ist es ja traurig mit uns Menschen. Einer erfindet, oder entdeckt etwas, und dann wird es genutzt. Zwischendurch vielleicht optimiert, aber kaum verändert. Und wenn es etwas funktioniert, dann sollte man es nicht hinterfragen. Ich denke da gerade an das alte Äthermodell der alten Physik. Klar, wir wissen heute dass wir uns mit unserem Planeten nicht durch irgendeine obskure Suppe bewegen. Da ist Vakuum, und fertig. Da hat das alte Äthermodell eben völlig ausgedient…

Da werden dann eben Theorien bevorzugt die zwar nicht wirklich funktionieren, bzw. für die es genug Gegenbeweise gibt, aber mit etwas „gutem Willen“ lassen sich auch andere Ergebnisse so zurecht biegen, dass sie auf diese Modelle passen. Man darf ja nicht gegen die modernen Apostel des neuen Glaubens sprechen. Naja, mir geht es offen gestanden am Popo vorbei, da ich weder zur Riege der besonders gebildeten, noch der Träger der neuen Adelstitel zähle.

Ich gucke mir die Welt an, und mache mir meine Gedanken. Und die dürfen ruhig andere Bahnen einschlagen, denn ich habe keine Titel die ich verlieren könnte. Das bringt zwar in einigen Bereichen heute Probleme mit sich, aber erlaubt eben auch Freiheiten die jene nicht haben, die die sich dem Establishment aus vorgefertigten heiligen Denkmustern beugen müssen, um dazu zu gehören.

Tja, der Äther – in der Physik verpönt, findet sich ein ähnliches Modell jedoch in vielen esoterischen Lehren wieder. Dort redet man natürlich nicht vom Äther, sondern von der Astralwelt, aber ich denke im Grunde genommen sind dies nur zwei unterschiedliche Begriffe die im Endeffekt aber das Gleiche umschreiben. Und ich glaube in diesem Punkt ist die Esoterik der Naturwissenschaft um einiges voraus.

In der Astralwelt wird die energetische Grundlage für alles was existiert geschaffen. Bevor ein Baum in „unserer“ Welt, oder Schwingungsebene, anfängt zu wachsen, wächst er erst in der Astralwelt. Dort formt er sich und bildet – quasi – die Matrize an welcher sich dann später die gröberen Bauteilchen der Existenz anordnen. Das würde erklären warum sich Atome zu Molekülen formen, Moleküle zu DNS Strängen, zu Zellen, diese wiederum zu komplexen Organen und Bauteilen und somit letztlich zum Leben formen. Eben auch zu uns, die wir sehen und denken können, und die wir mit unseren Sinnen und unserem Verstand unsere Welt zu erforschen beginnen…

Eigentlich ein phantastischer Gedanke: Eine Welt basierend auf Energie, in welcher die Existenz mit Energie geformt und geschaffen wird. Eben dass, was wir später als feste Materie wahrnehmen. Also wenn das im Grunde kein physikalisches Weltbild wäre welches der Äthertheorie nahe kommt?

Aber halt – da ist ja noch dass mit der Energie. Jeder kluge Mensch lernt heute dass Energie mit festen Begriffen gleichzusetzen ist. Arbeit, Bewegung, Wärme, Strom – und letztlich ist Energie immer etwas was man wandeln kann. Niemals ohne Verlust. Und wer mehr will, naja, der muss eben investieren. Und darum dreht es sich letztlich ja auch. Um Investitionen. Teure Investitionen!

Wir nehmen etwas was da ist, verbrennen es, oder lassen es durch die Beschleunigung chemischer Prozesse zerfallen – zerstören es quasi – und erzeugen daraus ein Restprodukt. Energie.

Ja, man muss investieren um Strom zu erhalten. Zwingend wie ein Naturgesetz. Aber keiner der mal fragt woher kommen die Energieträger die wir umsetzen? Wer hat dafür investiert und was wurde dafür umgesetzt? Und wieso gibt es da einzelne Personen die einfach für sich beanspruchen dass das, was da herumliegt ihnen gehört? Ist ein wenig wie Nestle und dem Trinkwasser: Es existiert, also kann sich die Firma die „Rechte“ daran sichern. Wer profitiert und wer verliert daran? Richtig, profitieren tun nur ein paar Nasen die den Hals einfach nicht vollbekommen, und verlieren tut der Rest der Existenz!

Ich bin überzeugt dass es irgendwann möglich sein wird eine Nullpunktenergie anzuzapfen, da ich auch von deren Existenz überzeugt bin. Freie Energie wird irgendwann möglich sein. Eine Energie die allen gleichermaßen zur Verfügung steht. Und nein, diese wird nicht aus dem leeren Raum kommen, sondern aus einem geladenem Universum. Aber solange wir Energie letzten Endes lediglich in Ladungen und Größen aufteilen, und denken dass es egal sei auf welche Art diese „erzeugt“, bzw. umgewandelt wird, werden wir keinen Zugang zu diesen Möglichkeiten finden. Denn es wäre evolutionär von Mutter Natur ein ziemlich blöder Zug uns mit genug Energie auszustatten um auch den Rest des Universums so zu schädigen wie wir es mit unserem eigenem Planeten und der hier existierenden Natur machen.

Aber natürlich sind derartige Gedankengänge ketzerisch und verstoßen gegen die Dogmen der heutigen Zeit. Und damit es auch lächerlich bleibt kann man ja sagen dass es esoterisches Denken ist. Das weiß heute jeder der halbwegs skeptisch denkt. Ebenso wie man vor rund 150 Jahren schon wusste dass bereits alles erforscht ist, und nichts mehr zu entdecken sei. Das lernen wir so, das ist eben auch so. Ebenso wie man 1986 erkannte wie gefährlich Radioaktivität ist. Damals, Tschernobyl, führte es dazu dass ein weltweites Abrüsten begann. Und heute? Heute gibt es wieder zu viele Irre die mit dem Finger auf dem Knopf drücken wollen, oder die Atomkraft als saubere Lösung verkaufen wollen. Und das gerade mal 31 Jahre später, wo immer noch klar ist dass Pripjat und weite Landstriche noch einige Jahrtausende lang verseucht und tödlich sein werden!

Ja, wir Menschen lernen … aber unsere größte Gabe ist leider nicht die Vernunft!

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Randnotizen

Wer aber soll hausen in jenen Welten, wenn sie bewohnt sein sollten? Sind wir oder sie die Herren des Alls? Und ist dies alles dem Menschen gemacht?

— Johannes Keppler, 1621
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