Zukunft wird nicht geschenkt, sondern gestaltet

Soziale Netzwerke

Warum ich jeden, bis auf einen aus meiner Freundesliste rausgeworfen habe? Das hat seine Gründe – ich kann niemandem mehr trauen! Es gibt hier auf Facebook Personen die recht gut funktionierende Netzwerke geschaffen haben. Man kennt sich, und tauscht untereinander Informationen aus. Informationen die man gewinnt indem man in den Privatnachrichten anderer schnüffelt. Man tauscht Handynummern von Leuten aus die man nicht mag, sammelt Daten und nutzt diese um „unliebsam“ gewordene Personen schlicht und ergreifend fertig zu machen.

Wie geschieht dieses „fertigmachen“?

Nun, man kopiert sich zunächst die Freundesliste der Person die man fertig machen möchte, schreibt einfach einige Leute an und fragt wie diese zu jener Person stehen. Vielleicht will ja jemand mitmachen. Dann unterstellt über diese Person Dinge die nicht wahr sind. Indem man beispielsweise der Partnerin schreibt dass Derjenige fremd ginge, Kontakte zu anderen Frauen unterhält, etc.pp. Dann baut darauf dass sich diese Menschen in die Haare bekommen, so dass der ungeliebte Mensch plötzlich richtig in der Scheiße steht und alleine gelassen wird.

Birgit, du hast mir in Sachsen die Wohnung besorgt. Hast bei jemandem der genug Leerstände hat angerufen, und mich vermittelt als es mir ganz schlecht ging. Du hast darauf gebaut dass ich deinen kleinen Internetradiosender nach vorne bringen würde. Das wollte ich auch, aber die kleinen internen Streitigkeiten und der Größenwahn deines Sendeleiters sowie der anderen Teilnehmer haben das verhindert. Meine Sendung wurde schlecht gemacht und irgendwann habe ich keine Lust mehr gehabt.

Auch sind mir deine Lügen klar geworden. Die Behauptung A. hätte an jenen Abend bei dir angerufen, nachdem wir die Sendung gemacht hatten und ich gegangen war. Du erinnerst dich an dass was du mir erzählt hast? A. hätte über etwas sehr privates gesprochen und mich regelrecht angepriesen? Ich hatte dir geglaubt, denn woher hättest du es wissen sollen?

Dass du damals schon in unseren Privatnachrichten gelesen hast – was dank der Daten von Facebook mit IP Adresse, Ort des Logins sowie dem dazu gehörendem Zeitpunkt nachweisbar ist – dass hast du nicht erwähnt. Damit kann man natürlich gut hellsehen, wenn man die private Korrespondenz anderer Personen mitliest. Übrigens, darauf stehen bis zu drei Jahren Haft. Es gibt heute keine Stasi mehr die dankbar für derartige Infos ist! Keinen Urlaub auf Kuba dafür, aber wenigstens gibt es auch kein Hohenschönhausen mehr!

Und ich erinnere mich auch gut an unser letztes Gespräch: Wenn ich nicht mache wie du willst, dann gibt es einen Anruf beim Vermieter. Ich weiß bescheid. Und siehe da, plötzlich überweise ich angeblich auf dass falsche Konto? So ein Zufall.

Auch deine kleinen Freunde aus dem Radio – zum Beispiel ein gewisser Michael aus Lehrte, sollten nachdenken bevor sie handeln. Gerade wenn man im Radio auftritt und stottert erhält die Stimme einen ganz massiven Wiedererkennungswert. Und werter Michael, solltest du mir je ins Gesicht sagen dass ich mit meiner Mutter „geschlafen hätte“, dann mach dich auf die passende Antwort gefasst! Aber dafür bist du zu feige!

Ebenso die anderen Feiglinge, die mit unterdrückter Nummer anrufen – wisst ihr Vollidioten eigentlich dass nur der Angerufene die Nummer nicht sehen kann, aber die Telekommunikationsunternehmer die Verbindungen dennoch speichern? Kapiert ihr Vollpfosten eigentlich dass ihr euch für den Wahn einer Irren kriminalisiert? Und ich garantiere euch, wenn es vor Gericht geht, da wird sie nicht da stehen und sagen es war meine Idee. Nee, da werdet ihr fallen gelassen. Aber so richtig. Aber dass ist nicht mein Problem, sondern eures!

Und ebenso ein Gruß an Birgit aus Köln – ja, ich weiß dass du mit drin hängst, denn wenn eine Nummer, die sonst niemand hat, plötzlich die Runde macht, dann kann man davon ausgehen WER diese Nummer an WEN weitergegeben hat. Auch deine Anrufe dass ich A. ausnehmen wolle, oder Bisexuell sei – was geht dir eigentlich durch dein Hirn? Hast es immer noch nicht verwunden dass ich dich sitzen habe lassen, oder was?

Hätte mir eigentlich alles viel früher bewusst sein müssen, aber es gab Dinge die ich nicht sehen wollte, weil ich an unsere Freundschaft geglaubt habe. Aber ich habe meine Freunde gesehen. Sie standen beim Begräbnis meiner Mutter direkt neben mir. Also komm mir nicht in die Quere, oder du lernst eine Seite von mir kennen welche die meisten die sie kennen gelernt haben fürchten!

Auch du Antje, zufällig mal anrufen wenn ich mit A. telefoniere – wer hat dich angespitzt? Birgit aus Köln, oder Birgit aus Sachsen? Mensch, denk nach bevor du dich da zu etwas missbrauchen lässt! Aber ist jetzt auch deine Sache, mich brauchst du nicht mehr ansprechen!

Und insgesamt: Ich habe alles verloren, und wenn ihr glaubt jetzt noch auf mich drauf treten zu müssen, dann haltet euch vor Augen dass IHR auch ALLES verlieren könnt! Kommt mir nicht in die Quere, oder ihr werdet es bitter bereuen, denn dann zerre ich euch vor Gericht und da wische ich mit Euch den Boden!

Wie geht es dir?“ – an und für sich ja eine harmlose Frage, besonders dann wenn sie von „Freunden“ über den Facebook Messenger kommt. Auf Facebook hat man ja teils sehr viele Freunde. Jedenfalls nennt man dort diese Liste fremder Personen Freunde, und genau dass sollte man sich – wenn man in diesem verdammten Netzwerk ist – auch vor Augen führen: Es sind Fremde! Keine Freunde, und im Zweifelsfalle eine Gefahr…

Ich habe über Facebook einen ganz besonderen Menschen kennen gelernt. Eine Frau die ich liebe weil sie einfach ein ganz besonderer Mensch ist. Ihr Wesen, ihre Art und ihr Humor, die Dinge die sie mag und welche nicht, naja, wir ticken fast gleich. Einfach bezaubernd. Aber im Moment werden wir dort fertig gemacht. Anonyme Nachrichten, Lügen, Behauptungen die nicht stimmen – es ist schlicht Wahnsinn.

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Ich bin ja eh kein Freund mehr von Facebook, aber was ich derzeit erlebe schlägt doch dem Fass den Boden aus. Es gibt mittlerweile die Möglichkeit anonyme Nachrichten über Facebook Messenger und Whatsapp zu versenden. Laut Hersteller damit Angestellte auch Verbesserungsvorschläge an ihre Vorgesetzten richten können. Natürlich! Man macht so etwas gerne in unserer durch Konkurrenzdenken geprägten Gesellschaft: Tolle Vorschläge machen und auf Anerkennung und Beförderung verzichten. Und ja, Facebook ist natürlich aus keinem Betrieb mehr weg zu denken. Man stelle sich vor: Eine Mitarbeiterversammlung abseits von Facebook! Skandal!

Natürlich ist dieses kleine schäbige Programm nur dafür da um andere Leute unbehelligt Stalken und beleidigen zu können, aber damit ist der Funktionsumfang wohl nicht beendet. Nein, mit der passenden Handynummer und der dazugehörenden Emailadresse ist es wohl auch möglich die private Konversation zweier Menschen mit zu lesen und ggf. einen eigenen Vorteil aus dieser zu ziehen. Was kann man machen?

Eigentlich ganz einfach: Verlasst Facebook!

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Ständig online, an jedem Ort der Welt jederzeit erreichbar sein, Wissen beständig abrufbar und wenn die eigentliche Welt nicht genügt, dann gibt es genug Apps und Funktionen welche uns fiktive Monster oder Informationen auf den Bildschirm liefern. Mittlerweile auch in 3D und Echtzeit. Die Wirklichkeit und die virtuelle Welt verschwimmen immer mehr. Und die Leute die diese Funktionen nutzen? Naja, sie nutzen sie eben. Inkl. aller Werbeeinblendungen. Denn darauf kommt es letzten Endes an: Gewinn!

Auf diesen Geräten entwicken? Eher nicht möglich, dafür braucht man richtige Computer. Aber dort sinken die Verkaufszahlen. Naja, verständlich. Es reicht ja nicht nur den Rechner zu kaufen, man braucht auch noch einen Monitor, Tastatur sowie weitere Peripherie. Das kostet alles, und einfach einpacken und mitschleppen? Geht nicht. Man ist dabei Online, wenn man vor dem Gerät sitzt. Klar, es gibt Laptops, aber seien wir ehrlich: Wie lange laufen die Akkus da? Komisch, die haben größere Akkus als Tablets und Smartphones, man müsste da eigentlich was machen können, aber man will es nicht. Man will dass die Leute mobile Devices nutzen! Und sozial? Wer nicht bei Wahtsapp, Facebook, Twitter und Co. ist, der ist quasi ausgeschlossen.

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Dank meiner Freundin weiß ich dass ich nicht der Einzige bin, dem es mit dem Internet so geht, aber ich habe offen gestanden den Eindruck dass sich das Netz mehr und mehr zu einem Tummelplatz für Idioten und Psychopathen entwickelt. Ich sage das nicht leichtfertig. Ich bin seit 18 Jahren online, sieht man von ein paar Tagen wegen Umzügen oder Ähnlichem ab.

Damals war es relativ leicht Leute mit den gleichen Interessen zu finden – das Angebot war zwar klein, aber die Leute waren echt. Heute ist alles nur noch Wirtschaft, Pornografie oder aber ein Tummelplatz für Wahnsinnige. Entweder man bekommt die Artikel der bekannten Verlagshäuser schon nahezu aufgezwungen, oder es dreht sich um irgendwelche Dinge die eigentlich gar nicht relevant sind.

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Randnotizen

Ich denke in Bildern. Nicht in Formeln. Sehe Möglichkeiten, und die einzige Grenze die ich akzeptiere ist nicht die fiktive Zahl im Kopf, sondern die Mauer vor der ich stehe!

— Ingo Jäckels
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