Zukunft wird nicht geschenkt, sondern gestaltet

Sklaven

Ständig online, an jedem Ort der Welt jederzeit erreichbar sein, Wissen beständig abrufbar und wenn die eigentliche Welt nicht genügt, dann gibt es genug Apps und Funktionen welche uns fiktive Monster oder Informationen auf den Bildschirm liefern. Mittlerweile auch in 3D und Echtzeit. Die Wirklichkeit und die virtuelle Welt verschwimmen immer mehr. Und die Leute die diese Funktionen nutzen? Naja, sie nutzen sie eben. Inkl. aller Werbeeinblendungen. Denn darauf kommt es letzten Endes an: Gewinn!

Auf diesen Geräten entwicken? Eher nicht möglich, dafür braucht man richtige Computer. Aber dort sinken die Verkaufszahlen. Naja, verständlich. Es reicht ja nicht nur den Rechner zu kaufen, man braucht auch noch einen Monitor, Tastatur sowie weitere Peripherie. Das kostet alles, und einfach einpacken und mitschleppen? Geht nicht. Man ist dabei Online, wenn man vor dem Gerät sitzt. Klar, es gibt Laptops, aber seien wir ehrlich: Wie lange laufen die Akkus da? Komisch, die haben größere Akkus als Tablets und Smartphones, man müsste da eigentlich was machen können, aber man will es nicht. Man will dass die Leute mobile Devices nutzen! Und sozial? Wer nicht bei Wahtsapp, Facebook, Twitter und Co. ist, der ist quasi ausgeschlossen.

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Dinge beginnen, wenn sie vom Menschen geschaffen werden, mit Gedanken. Gedanken bleiben erhalten wenn man sie aufschreibt – deswegen hat der Mensch irgendwann auch die Schrift erfunden, eben um Gedankengänge, Vorstellungen und Ideen zu konservieren.

Persönlich bin ich davon überzeugt dass diese Tage nicht die Tage der Erfinder und Tüftler sind. Alte Ideen werden aufgewärmt, bestehendes verändert, aber Neues entdeckt? Naja, ich weiß nicht wie es den Leuten da draußen geht, aber wenn ich heute in den Google News Beiträge aus den Bereichen Wissen & Technik lese, dann dreht sich da vieles um die neuesten Spiele und Spieleplattformen.

Gelegentlich ist mal ein Beitrag über einen potentiellen Exoplaneten darunter, und die „Experten“ streiten sich dann gerne über extraterrestrisches Leben, sprich Außerirdische, oder wie dereinst unsere Kolonien auf anderen Planeten aussehen mögen…

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Klar, gutes und stabiles Betriebssystem, aber mit einigen Nachteilen. Als Erstes steht dort die Sammelleidenschaft Googles für unsere Daten. Wer zum Beispiel die Spracheingabe „Ok Google“ nutzt, kann schnell und leicht herausfinden dass das, was er dort gesprochen hat im Netz gespeichert wird. Nicht auf dem eigenen Handy oder Tablet, sondern im Netz.

Da kann man sich ebenso fragen was mit anderen, mit diesen Geräten erhobenen Daten geschieht!

Eingegebene Texte, falls sich überhaupt jemand die Mühe macht auf diesen Dingern Texte jenseits kleiner Mitteilungen zu verfassen, fotografierte Objekte, Bewegungs- und Standortdaten, etc.etc.etc. – Deine Stimme und dein Bild kennt Google jedenfalls. Wahrscheinlich auch deine schlechten Gewohnheiten. Liegt jedenfalls nahe, denn Suchanfragen speichert Google schon lange.

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Randnotizen

Wir leben in einem System in dem man entweder Rad sein muss, oder unter die Räder gerät…

— Friedrich Nitzsche
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