Vom Boogeyman, Nachtmahren und anderen nächtlichen Schrecken
Die Berichte von Monstern im Schrank, schwarzen Männern, dem Sandmann, Butzemann und Dutzend anderer Bezeichnungen für ein und dass selbe Phänomen, finden sich – seit allen Zeiten – rund um die Welt. Die Psychologie erklärt das Phänomen mit dem Archetyp des Schattens – einer unbewusste Grundassoziation, wobei ein kollektives, unbewusstes Wissen als Erklärung herangezogen wird. Dieses kollektive Unterbewusste muss jedoch in den individuellen Psychen verankert werden, was über die Verbreitung und Erfahrung von Märchen und Geschichten geschieht. Leider weist die psychologische Erklärung in einigen Punkten Lücken auf, welche Fragen offen lassen. So war es zu Zeiten eines Carl Gustav Jungs, oder Sigmund Freuds, durchaus üblich Geschichten über erschreckende, oder monströse Wesenheiten als Erziehungshilfe zu verbreiten, jedoch wird heute von dieser Praxis zumeist – im Sinne der psychischen Unversehrtheit des Kindes – Abstand genommen, was jedoch nichts an dem beständigen und teils auch wiederholten Auftreten des Phänomens – oder sollte ich schreiben, Phantoms? – in seinen verschiedenen Erscheinungsformen ändert. weiterlesen… »


