Mein Gedankenlogbuch
Silentwoods – eine andere Sichtart
Logische Wunder…
Ich bin ein Mensch, der gerne beobachtet und eigene Schlüsse zieht – auch was Tiere angeht. Ich war gerade unten, um mir eine Zigarette zu rauchen, und konnte dort, in diesem ruhigen Winkel zwei Tauben beobachten, welche sich in einer kleinen Nische aufhielten, um sich dort zu wärmen.
Altersunterschiede in Beziehungen? Ursachen für Probleme…
Zu den Dingen die man sich wünscht, stehen können – wenn ich mich hier, und auch andernorts, durch Foren und Gruppen wühle, mir die Beiträge ansehe und meine Schlüsse daraus ziehe, dann sieht es irgendwie bitter aus. So viele Menschen – unabhängig ob Mann oder Frau – die sich mit ihren Wünschen und Sehnsüchten schwer tun. Naja, in unserer Gesellschaft kann es ja nicht sein, dass man sich eben nicht an Normen hält. Unvorstellbar, wenn man mit seiner Sehnsucht aus dem Rahmen fällt…
Unvorstellbar, oder bedauerlich?
Ich würde es eher als bedauerlich bezeichnen, denn die meisten Menschen haben einen Grund, warum sie nicht zu ihren Wünschen stehen. Und genau an diese Menschen richtet sich dieser Blogeintrag…
Feuerfunken…
Abendstimmung – der See nimmt im Lichte der untergehenden Sonne die Farbe des Portweins in meiner Hand an. Ein dunkles Rot – wie ein Meer aus Kupfer und dunklem Blut. Der Himmel, eine bizarre Mischung aus verschiedenen roten und violetten Tönen und die dunklen Silhouetten der Berge malen ein Bild der Lust an den Horizont. Ich liege am Strand und bewundere dieses Bild, diese Komposition aus Farben und Elementen. Beobachte Sie wie Sie ihre Bahnen in diesem See aus Glut zieht. Ein wunderbarer Sommerabend. Sie steigt aus dem Wasser und es perlt klar über ihren Körper. Folgt dem Verlauf ihrer Brüste, rinnt über ihren Bauch hinab zu ihren Schenkeln, ein Anblick für welchen selbst die Engel ihr Paradies opfern würden…
Daheim…
Ich sitze im Dunkel und Schwärze umgibt mich, Stille schließt mich ein. Kein Halt für dass Auge, kein Trost dem Gedanken, nur mein Herz, welches leise den Takt des Lebens schlägt. Doch wenn ich die Augen schließe, dann verschwindet dass Dunkel – es weicht diesem wunderbarem Ort; satte grüne Wiesen, ewiger Frühling, Geräusche, Düfte, Leben … und ich fühle mich geborgen…
Ich bin gefangen im Dunkeln, vergessen und alleine – kein Trost der gespendet wird. Doch schließe ich die Augen, dann sind sie da: Die Freunde, die Lieben, ihre Worte und ihr Trost. Sie sind mit mir an diesem wunderbarem Ort und wir lachen gemeinsam, spüren die Nähe des Anderen und wir sind … geborgen….
Ich bin hier – sitze in der Nacht, umgeben von Wänden aus Einsamkeit und Leere und geplagt von Schweigen. Doch wenn ich meine Augen schließe, dann bin ich nicht mehr alleine. Dann bin ich an jenem Ort, welcher Erinnerungen beheimatet und Träume gebiert, und ich bin dort – in der Tiefe meines Herzens – nie alleine…
Bitterer Morgen
Ich wache auf, öffne die Augen und blicke aus dem Fenster in den vom Sonnenaufgang gefärbten Himmel. Strecke mich ein wenig, vertreibe den Schlaf aus meinen Gliedern und Muskeln, spüre dabei wie die Bettwäsche sanft über meinen Körper, meine nackte Haut gleitet. Ich drehe den Kopf zur anderen Seite. Dort liegt sie, schlafend. Ein zufriedenes Lächeln umspielt ihre wunderbaren Lippen und ihr lockiges, dunkles Haar bildet einen Rahmen um dieses wunderbare Gesicht. Ihre Augen sind noch geschlossen, bewegen sich langsam unter den Lidern und ich frage mich, was mag sie gerade Träumen?