Zukunft wird nicht geschenkt, sondern gestaltet

Erfinden

Manchmal finde ich die Kommentare zu einem Thema sehr viel interessanter als den eigentlichen Beitrag, oder dass eigentliche Video. Da hat ein junges Mädchen einen Versuch mit Mehlwürmern und Handys, bzw. W-LAN Routern angestellt. Wie diese sich in diesen Strahlenfeldern verhalten. Gesunde Reaktionen sehen jedenfalls anders aus. Der Versuchsaufbau ist denkbar einfach, man kann ihn nachvollziehen und eigene Resultate daraus ziehen. Und durchführen kann ihn auch jeder, da man Mehlwürmer als Lebendfutter in jeder Tierhandlung für ein paar Cent bekommt. Einen W-LAN Router hat mittlerweile ebenfalls fast jeder zu Hause, an dieser Stelle mal die Anmerkung dass man kaum noch rein kabelgebundene Router erhält.

Aber zurück zu den Kommentaren. Das Video ist an verschiedenen Stellen geteilt, und da kommt dann auch gerne die Fraktion zu Tage deren größtes Argument der „Aluhut“ ist. Die alles abstreiten und leugnen was nicht in das populärwissenschaftliche Weltbild passt. Die Argumente gegen die Gefährlichkeit dieser Techniken sind natürlich auch schlagfest.

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Irgendwo ist es ja traurig mit uns Menschen. Einer erfindet, oder entdeckt etwas, und dann wird es genutzt. Zwischendurch vielleicht optimiert, aber kaum verändert. Und wenn es etwas funktioniert, dann sollte man es nicht hinterfragen. Ich denke da gerade an das alte Äthermodell der alten Physik. Klar, wir wissen heute dass wir uns mit unserem Planeten nicht durch irgendeine obskure Suppe bewegen. Da ist Vakuum, und fertig. Da hat das alte Äthermodell eben völlig ausgedient…

Da werden dann eben Theorien bevorzugt die zwar nicht wirklich funktionieren, bzw. für die es genug Gegenbeweise gibt, aber mit etwas „gutem Willen“ lassen sich auch andere Ergebnisse so zurecht biegen, dass sie auf diese Modelle passen. Man darf ja nicht gegen die modernen Apostel des neuen Glaubens sprechen. Naja, mir geht es offen gestanden am Popo vorbei, da ich weder zur Riege der besonders gebildeten, noch der Träger der neuen Adelstitel zähle.

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Wir lernen, und den Erfolg des Lernens sehen wir daran wie wir benotet werden. Und gute Noten gibt es wann? Richtig, dann wenn wir möglichst exakt wiederholen was der Lehrer vorgekaut hat, oder der Arbeitgeber von uns erwartet. Weicht man davon ab, dann ist man ein Spinner, ein Freak und Außenseiter und tickt doch sowieso nicht ganz richtig im Oberstübchen.

Wir lernen, ja, besonders alles blind und glaubend nachzuplappern. Eigenes Denken lernen? Die gelernten Dinge miteinander zu verbinden und so auf Neue Sachen zu stoßen? Das ist nicht noch nie besonders up to Date gewesen. Wenn es dann trotzdem einmal jemand wagte, dann wurde er entweder als Genie gelobt, oder als Ketzer gebrandmarkt.

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Dinge beginnen, wenn sie vom Menschen geschaffen werden, mit Gedanken. Gedanken bleiben erhalten wenn man sie aufschreibt – deswegen hat der Mensch irgendwann auch die Schrift erfunden, eben um Gedankengänge, Vorstellungen und Ideen zu konservieren.

Persönlich bin ich davon überzeugt dass diese Tage nicht die Tage der Erfinder und Tüftler sind. Alte Ideen werden aufgewärmt, bestehendes verändert, aber Neues entdeckt? Naja, ich weiß nicht wie es den Leuten da draußen geht, aber wenn ich heute in den Google News Beiträge aus den Bereichen Wissen & Technik lese, dann dreht sich da vieles um die neuesten Spiele und Spieleplattformen.

Gelegentlich ist mal ein Beitrag über einen potentiellen Exoplaneten darunter, und die „Experten“ streiten sich dann gerne über extraterrestrisches Leben, sprich Außerirdische, oder wie dereinst unsere Kolonien auf anderen Planeten aussehen mögen…

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Randnotizen

Wir werden unweigerlich sterben – nur das Wann, Wo und Wie bleibt den Meisten verborgen. Aber der Tod als Solches ist uns sicher, also ist auch die Frage legitim, was wird danach kommen!

— Ingo Jäckels
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