Wenn die Biene, beispielsweise, den güldenen Nektar der schönen Blume aufnimmt, dann klingt das doch recht possierlich – unweigerlich denkt man dabei doch an Bienchen und Blümchen, oder? Aus der Blüte Honig saugen erscheint doch wie Botanik pur! Schelme denken da vielleicht auch noch an andere Dinge, aber ich nicht. Brav, bieder und unschuldig wie ich für gewöhnlich nun einmal bin. Da ich ein braver Hobbykoch bin, gefallen mir natürlich sprachliche Umschreibungen die Küchenbegriffe mit der wunderbaren Welt der Musik und Biologie zu einen verstehen. Immer daran denken: Ein Schelm wer böses denkt! weiterlesen… »
Abendstimmung – der See nimmt im Lichte der untergehenden Sonne die Farbe des Portweins in meiner Hand an. Ein dunkles Rot – wie ein Meer aus Kupfer und dunklem Blut. Der Himmel, eine bizarre Mischung aus verschiedenen roten und violetten Tönen und die dunklen Silhouetten der Berge malen ein Bild der Lust an den Horizont. Ich liege am Strand und bewundere dieses Bild, diese Komposition aus Farben und Elementen. Beobachte Sie wie Sie ihre Bahnen in diesem See aus Glut zieht. Ein wunderbarer Sommerabend. Sie steigt aus dem Wasser und es perlt klar über ihren Körper. Folgt dem Verlauf ihrer Brüste, rinnt über ihren Bauch hinab zu ihren Schenkeln, ein Anblick für welchen selbst die Engel ihr Paradies opfern würden… weiterlesen… »
Hildegard war eine Frau welche ich bis zu meinem achtzehnten Geburtstag immer nur als “Tante Hilde” kannte – sie war weder mit mir Verwandt noch in sonstiger familiärer Konstellation verbunden, sondern einfach eine gute ältere Bekannte meiner Eltern. Im Sommer nahm Tante Hilde mich immer gerne mit in die Eifel, wo sie ein Haus besaß welches sie, bevor ihr Mann sie wegen einer jüngeren hat sitzen lassen, gemeinsam mit ihm erworben hatte. Es war ein nettes Haus, alt, abgelegen und voller Gerüche die mich heute noch an Sommer, Wälder und andere Dinge denken lassen. Als ich zwölf Jahre war, begann sie damit mich in den Sommerferien dorthin mitzunehmen.Eine Abwechslung die mir immer recht willkommen war, da ich dort ungestört Kind sein durfte, was in einer Großstadt wie Köln ja nicht immer möglich ist. Im Laufe der Jahre wurde dieser sommerliche Ausflug zu einem mehrwöchigen Ritual auf welches ich mich auch als Jugendlicher und später auch als junger Mann immer wieder freute… weiterlesen… »
Willst du mal etwas anderes erleben?” Ihre Stimmte drang leise an sein Ohr – rauchig, eine Altstimme die ihn an die Barsängerinnen der dreißiger Jahre erinnerte. Rund, wohlklingend und voller süßer Versprechungen. Etwas neues erleben, mit ihr? Ja, das wollte er. Sie verschwand aus dem mit Kerzenlicht beleuchteten Zimmer, verließ das gemeinsame Nest aus Satin und weichen Kissen und er blickte ihr hinterher. Verfolgte mit seinen Blicken wie sie in dem Hauch aus rotem Nichts über ihrem Körper in den Flur verschwand – welch ein Anblick! Er war bereits wieder erregt und wartete darauf was sie vorhatte… weiterlesen… »