Zukunft wird nicht geschenkt, sondern gestaltet

Klar, gutes und stabiles Betriebssystem, aber mit einigen Nachteilen. Als Erstes steht dort die Sammelleidenschaft Googles für unsere Daten. Wer zum Beispiel die Spracheingabe „Ok Google“ nutzt, kann schnell und leicht herausfinden dass das, was er dort gesprochen hat im Netz gespeichert wird. Nicht auf dem eigenen Handy oder Tablet, sondern im Netz.

Da kann man sich ebenso fragen was mit anderen, mit diesen Geräten erhobenen Daten geschieht!

Eingegebene Texte, falls sich überhaupt jemand die Mühe macht auf diesen Dingern Texte jenseits kleiner Mitteilungen zu verfassen, fotografierte Objekte, Bewegungs- und Standortdaten, etc.etc.etc. – Deine Stimme und dein Bild kennt Google jedenfalls. Wahrscheinlich auch deine schlechten Gewohnheiten. Liegt jedenfalls nahe, denn Suchanfragen speichert Google schon lange.

Tja, da kann man dann wohl ein richtiges Nutzerprofil erstellen – Ein Privatunternehmen dass alles von dir weiß, international agiert und welches von allen Arten anderer Unternehmen hofiert und umgarnt wird. Und warum? Richtig, weil deine Daten verdammt viel wert sind.

Auch die ganzen verdammten Smartgeschichten die heute so „in“ sind. Die Smartwatch, oder auch diese Fitnessarmbänder. Oder Einbruchmeldeanlagen und Hausüberwachungen. Selbst dein verdammter Kühlschrank lässt sich smart überwachen – und alle erhobenen Daten werden einer bestimmten Nummer zugeordnet. Deiner.

Ja, und welche Versicherung wäre da an den Daten wohl nicht interessiert? Hast du die Garantie dass Google nicht irgendwann sagt: „Hey, dass ist ein Billiardengeschäft, lass uns die Daten vergolden!“?

Nein. Die hast du nicht.

Genauso mit Facebook und Co. – obwohl diese asozialen Netzwerke ja noch Stoff für genug einzelne Artikel bieten. Nur kurz und am Rande: Facebook weiß mit wem du schreibst, was du schreibst und in welchen Gruppen du bist, und mittlerweile entscheidet die „Logik“ dahinter sogar mit wem du über diese Plattform kommunizieren kannst. Freunde tauchen in Freundeslisten auf, die keiner zugefügt hat, oder andere verschwinden. Bei Leuten die hunderte, oder abertausende „Freunde“ haben, fällt es nicht auf, aber wenn du nur wenige hast, dann fällt es sehr schnell auf.

Aber wer denkt heute darüber nach was er sich da anlegt, installiert und wie er seine persönlichen Daten preisgibt. Ja, es ist richtig, wer nichts zu verbergen hat, braucht auch zu verheimlichen. Aber man sollte vielleicht darüber nachdenken ob der der deine Daten sammelt nicht vielleicht etwas zu verbergen hat!

Fitnesstracker und Co. – Das ist ungefähr so als hätten sich die Sklaven im alten Rom ihre Sklavenbänder selbst gekauft und voller Freude angelegt, so dass ihr Herr sie dauernd überwachen konnte…

Naja, nur so ein Gedanke….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Randnotizen

Würde man den Begriff Medienexperte durch Medienjunkie ersetzen, kommt man der Wahrheit näher. Denn wie viele dieser „Experten“ sind heute überhaupt in der Lage eine simple Website zu erstellen?

— Ingo Jäckels
Statistik
  • 0
  • 48
  • 128
  • 12.771
  • 25.606
  • 7.239