Mein Gedankenlogbuch
Silentwoods – eine andere Sichtart
AVM Fritz Stick N – USB – der allerletzte Mist!
Ich arbeite ja mittlerweile als Webdesigner und Programmierer, und bin daher auf eine gute Verbindung ins Internet angewiesen – ist ja schließlich mein täglich Brot. Bei der Größe meiner Wohnung macht es Sinn auf Kabel zu verzichten und stattdessen W-LAN zu verwenden, allerdings verliert man doch recht schnell den Spaß an der Arbeit, wenn bei jedem Upload, der über 300 Kb liegt, die Verbindung zu Server getrennt wird. Und genau dies geschieht mit dem oben genannten Stick, mittlerweile übrigens das dritte Tauschgerät, permament! Treiberupdates bringen auch keine Verbesserung, und so wie es aussieht bin ich nicht der Einzige der mit diesem Elend zu kämpfen hat
Wenn man aus Spaß durchs Netz surft, mag es nicht weiter schlimm sein wenn ab und an die Verbindung unterbrochen wird, aber wenn man beruflich im Netz unterwegs ist, und Deadlines hat, ist es absolut tödlich, und es absolut nicht in Ordnung wenn man zwei Rechner verwenden muss, nur um eine Datei auf einen Server hochzuladen!
Für mich bedeutet das Zweierlei: Von der Firma AVM werde ich mir künftig sicherlich nichts mehr ins Haus holen, selbst dann nicht, wenn es mir geschenkt wird, und zum Zweiten dass ich mir wohl doch wieder elends lange Kabel durch die Bude ziehen muss…
Vielen Dank, AVM….
Neues von der Arbeit – tedigo.tv startet mit der ersten Livesendung!
Heute geht es los! tedigo TV startet seine erste Live Übertragung, und ich freue mich wie das berühmte Honigkuchenpferd – war ja schließlich auch ein schönes Stück Arbeit bis alles stand und funktionierte. Umso glücklicher bin ich, dass jetzt alles reibungslos klappt. Ich selbst werde zwar nicht zu sehen sein, doch im Hintergrund mitarbeiten…
Den Anfang machen heute die tedigo Berater Leanda und Michaela Hahn, die ab 10:00 unter 0137 979 22 22 (50 Cent pro Anruf aus dem Festnetz, vom Mobiltelefon ggf. abweichend) für eure Fragen zur Verfügung stehen werden!
Erster Sendeplan:
Täglich von Montag bis Freitag von 10:00 – 12:00 und 15:00 – 17:00
Zu finden ist das Ganze unter:
www.tedigo.tv
Ich wünsche viel Spaß, und dass eure Fragen beantwortet werden! Übrigens startet, pünktlich mit dem Beginn von tedigo Live TV, auch die tedigo Aktionswoche! Viele unserer tedigo Berater sind zu günstigeren Preisen erreichbar und stehen dir für die Lösung deiner Fragen gerne zur Seite.
Herzenssprache
Ich bin oft erstaunt wie fremd vielen das Abgleiten in die eigene, innere Tiefe zu sein scheint, doch gerade dort finden wir die größten Schätze, derer wir wirklich habhaft zu werden vermögen. Wenn ich meine Augen schließe, und mich tragen lasse von Musik, von Gerüchen oder anderen Sinneswahrnehmungen, dann gleite ich durch eine Welt voller Erinnerungen…
Die Wenigen, welche mich dabei beobachten konnten, dachten oft es wäre Schmerz den ich da finde, aber es ist nicht Schmerz. Vielleicht ein wenig! Die Erkenntnis dass eine Erinnerung immer ein Zeugnis für etwas Vergangenes darstellt – Für Menschen, Situationen und Augenblicke, so bescheiden sie auch auf Andere wirken würden, die dennoch niemals wiederkehren werden, und die gerade deswegen, wie eigentlich jeder Augenblick im Leben, stets etwas ganz besonderes sein werden. Ich bedaure dann Jene, denen diese Erkenntnis verborgen bleibt, doch weiß ich im gleichen Moment dass auch sie, irgendwann, die Erinnerung daran haben werden.
Immer dann, wenn ich einen Schlüssel in der Hand halte, und tief in mich selbst eintauche, dann beginne ich zu weinen. Nicht weil es mich erschreckt, sondern weil ich spüre dass ich niemals alleine, oder vergessen sein werde, weil es da etwas gibt was mich mit allen Dingen verbindet. Etwas was weder Zeit, noch Ort, noch Sprache kennt. Ich bin gerne dort, und der Gedanke daraus zurückzukehren, der fällt mir oft schwer, da ich mich danach heimatlos fühle – nicht weil ich keine Heimat hätte, sondern weil sie so voller unnötiger Grenzen ist…
Der Eine lehnt den Anderen wegen seines Glaubens ab. Der Nächste wieder einen Anderen, vielleicht wegen seiner Hautfarbe, seiner Sprache, oder aus welchen Nichtigkeiten auch immer. Ich bin ein Mensch unter Menschen, und doch fühle ich mich manchmal wie ein Außenseiter, weil ich Grenzen setzen muss, weil die Zeit es nicht anders ermöglicht…
Es fängt schon mit unserer Sprache an – ich verstehe ein wenig hiervon, ein wenig davon, doch keine Sprache spreche ich wirklich mit Bravour. Es sind immer kleine Fetzen die ich verstehe, immer nur Fragmente, und selbst diese verstehe ich nicht wirklich. Je tiefer ich in mir bin, desto mehr verstehe ich davon – vielleicht weil ich dann auf die Sprache höre, welche dass Herz spricht, oder die Seele, wie man es nennen mag. Und wenn ich im normalem Tagesbewusstsein bin, dann kann ich nicht einmal diese Sprache sprechen. Sie begleitet mich als Erinnerung, aber sie ist nicht präsent, so sehr ich es mir auch wünsche…
Man sagt mir oft dass ich gut schreiben würde. Das mag sein, aber wenn ich reden soll, dann kann ich meine Gedanken oftmals nicht aussprechen, dann entgleiten Gefühle und Worte, und ich steh da wie ein hilfloses Kind. Sprache, dieses wichtigste Werkzeug menschlichen Miteinanders, so bunt und verschieden sie auch sein mag, kann im Laufe der Zeit verlernt werden. Auch wenn es die Geburtssprache ist…
Ich weiß nicht ob es nur ein Traum ist, aber manchen stelle ich mir vor wie es wäre, wenn wir uns als Menschen in unseren Herzen begegnen und sehen könnten. Wie unnötig Sprache dann vielleicht wäre und wir uns durch Eindrücke verständigen könnten. Keine Grenzen mehr, sondern dass direkte Verstehen dessen, was in dem Anderem vorgeht. Ein Traum, aber ein sehr schöner, und wer weiß? Vielleicht teilen wir irgendwann alle diesen Traum…
Kranke Kinder, oder kranke Gesellschaft? Ich würde sagen…
Kranke Kinder, oder kranke Gesellschaft? Ich finde den Titel des Zeit-Online Artikels ziemlich treffend! Ich hatte doch gestern dieses Bildchen geteilt, wo es darum geht dass wenn man einen traurigen Smiley teilt, alle betroffen sind, jedoch weinend über die Straße läuft, man vergebens nach Menschlichkeit sucht.
In einer “Gesellschaft“, in welcher es möglich ist dass Frauen in U-Bahnen vergewaltigt, Menschen vereinsamt und unbemerkt in ihren Wohnungen sterben, und wo Alten und Schwachen nicht geholfen wird, sondern man sie lieber abschiebt, da fällt es mir nicht besonders schwer diese Frage zu beantworten.
Wir dürfen Kindern heute kaum mehr Grenzen setzen, erwarten jedoch dass sie sich dann an an diese Grenzen halten, welche wir erwarten. Haben keine Zeit uns um sie zu kümmern, weil entweder beruflicher, oder privater Stress, Sorgen und Existenzängste unser denken dominieren. Wir beklagen uns über das dumme Fernsehen, und doch ist es dieses Fernsehen, welchem wir diese Kinder – die eigentlich unsere Zukunft sein sollten – anvertrauen, weil wir selbst viel zu sehr mit uns befasst sind…
Ja, wir haben eine kranke Gesellschaft, aber wenn wir darauf hoffen dass irgendein Politiker, oder irgendeine Partei etwas ändern wird, werden wir irgendwann wieder in der Situation sein sagen zu müssen; “Das haben wir aber nicht gewusst!“. Wer etwas ändern will, der fängt am nächstmöglichen Punkt an: An sich selbst!
Nächtlicher Spaziergang zum Rhein…
Wie viele Tränen hast du fortgetragen,
Rhein, der du beständig fließt.
Fortgerissen ohne zu Fragen,
wer dort bitter sie vergießt…
Wie viel Leid hast du getragen,
auf den Wogen deiner Wellen?
Wie viele Träume sind in dir ertrunken,
Still, in deinen Strömen tief versunken?
Dunkel fließt du, alter Freund,
Immer still dem Meer entgegen.
Dunkel und ruhig, locken deine Wogen,
Nasses Grab ungezählter Sorgen…
Anders
Bist du anders, ist das Leben schwer,
wärst’ gern anders, so wie die und der,
bist du anders, bist du allein,
und wirst es immer sein…
Willst du was Besonderes sein,
lädst die Einsamkeit dir ein,
bist dann anders …
nicht wie die und der….
Du stehst häufig nur am Rand,
bleibst für viele Unerkannt,
bist halt Anders,
nicht wie die und der…
Ach was gäb ich dafür her,
Einmal sein, wie die und der.
Doch bin anders,
schon seit Alters her…
Also mein Jahreshoroskop für 2013…
…kann sich doch sehen lassen! Zumal, was die derzeitigen Entwicklungen angeht, stimmen die Tendenzen sogar…
Ich glaube 2013 wird ein gutes Jahr für mich…
Danke schön an tedigo Astro!
